Wie unsere Experten Ihre Prozesse und IT fit für das digitale Zeitalter machen

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass digital aufgestellte Unternehmen weitaus besser mit den Nachteilen der Einschränkungen zurecht kamen. Plötzlich durften die Außendienstmitarbeiter nicht mehr zu ihren Kunden fahren. Mitarbeiter mussten von zuhause aus arbeiten und an Messen war gar nicht mehr zu denken. Ein erster Schritt für die Digitalisierung ist der Einsatz von Online-Kommunikationsmitteln. Doch macht das Ihr Unternehmen schon zu einem Digitalunternehmen?

Wir machen das schon immer so

Der digitale Wandel ist nicht mehr wegzudenken. Wir agieren auf einem globalen Markt mit starken Ländern in der Digitalisierung wie China und den USA. Was bisher gut funktioniert hat, kann in naher Zukunft schnell vorbei sein. Mit immer schnelleren Entwicklungszyklen werden Innovationen geboren, die immer schneller Einzug in die Wohnzimmer unserer Familien halten. Außergewöhnliche Ereignisse wie der Lockdown in Deutschland wirken hier wie ein Brandbeschleuniger. Plötzlich haben Kinder ihren Großeltern Tablets geschenkt, um auch in der Corona-Krise den Kontakt aufrecht halten zu können. Familien kommunizieren per Videokonferenz auf dem Smartphone und die Kaufberatung per Whatsapp im örtlichen Geschäft kommt immer häufiger vor. Denken Sie daran, dass die Einstiegshürden für Konkurrenten immer geringer werden und Länder wie China immer stärker wertschöpfend in unsere Märkte vordringen.

Was es zu verteidigen und zu nutzen gilt

Es gilt den komparativen Konkurrenzvorteil (KKV) zu halten. Bei einem KKV spricht man von Vorteilen, die wahrnehmbar, bedeutsam, wirtschaftlich und verteidigbar sind. Für etablierte Unternehmen gilt es immer wieder zu hinterfragen, ob neue Gefahren für den KKV durch neue Medien, neue Wettbewerber und veränderte Kaufverhalten bestehen. Gerade das Thema neuer Technologien hat einen immensen Einfluss auf das Kaufverhalten Ihrer Kunden. Verweigerer von neuen Technologien werden früher oder später auch überzeugt und fangen zum Beispiel plötzlich an Dinge online zu bestellen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass 96% der Jugendlichen in Deutschland Whatsapp nutzen – das sind Ihre Kunden von morgen.

Wir haben nun die Dringlichkeit der Digitalisierung geklärt – vieles war für Sie vermutlich auch schon bekannt. Doch wie mindern wir die Gefahren und nutzen wir die neuen Chancen?

Die digitale Transformation

Eine Studie der Deloitte zeigt, wie sich die Welt in den nächsten Jahren verändern könnte. Genauso werden dort Checklisten angeboten, die Sie als Unternehmen ausfüllen können, um zu prüfen, wie fit Sie für die digitale Transformation sind. Gerne helfen auch wir Ihnen bei der Ermittlung Ihrer Entwicklungspotentiale und bei der Bestandsaufnahme Ihrer Digitalisierungsstrategien und Konzepte. Wir haben durch unser interdisziplinäres Team aus Wirtschaftsinformatikern und Entwicklern einen Blick auf die Business Prozesse und kennen gleichzeitig die Möglichkeiten der heute verfügbaren Technologien. Im folgenden werden die einzelnen Schritte für die digitale Transformation genannt. Wichtig ist hierbei immer, dass die Transformation von der Geschäftsleitung verantwortet und im Unternehmen mit Priorität etabliert wird.

#1 Die digitale Präsenz und Kommunikation

Fast jedes Unternehmen hat mittlerweile eine digital verfügbare Präsenz. Wir sprechen bei diesem Punkt von low-hanging fruits – also die Aufgaben für die Digitalisierung mit hohem Ertrag und einem geringen Aufwand. Die Früchte, die ganz unten im Baum hängen also. Dieser Schritt kann durch den Einsatz von etablierten Apps von großen Herstellern wie Google, Apple, etc. einfach und ohne Expertenwissen umgesetzt werden. Seien Sie für Ihre Kunden und Mitarbeiter digital erreichbar und im Internet präsent. Idealerweise (je nach Kundengruppe) besitzen Sie bereits eine eigene Website und einen Online-Shop für den Vertrieb Ihrer Produkte.

In folgenden Portalen können / sollen Sie präsent sein:

  • Google Maps für Unternehmen mit Bezug zur Ortschaft
  • Facebook
  • Instagram

#2 Digitale Prozesse mit bestehenden Apps

Ihr Kunden möchten Sie digital erreichen können. Oft werden hierfür Tools wie Whatsapp (datenschutzrechtliche Bewertung nötig) genutzt, um einen direkten Kanal zum Kunden zu haben. Sie können somit einfach gewohnte Kommunikationsmedien nutzen, um Fragen zu stellen oder auch weitere Informationen wie Bilder zu senden. Auch können Tools wie Microsoft Teams eingesetzt werden, um in einer direkten Kommunikation mit den Kunden zu stehen.

#3 Das digitale Unternehmen

Hier fängt der Spaß aber auch die Arbeit an. Wir empfehlen Kunden, die die ersten beiden Schritte bereits vollzogen haben, einen ausgiebigen Check der eigenen Prozesse durchzuführen. Nehmen Sie sich externe Experten ins Team und lassen Sie Ihre Fachabteilungen zu Wort kommen. Ineffizienzen müssen in der Produktion identifiziert werden. Kundenwünsche müssen eingebracht werden. Ziel ist es die bestehenden Prozesse zu identifizieren und mögliche Optimierungen zu definieren. Bitte achten Sie darauf, dass Sie nicht formale Prozesse sondern real gelebte Prozesse aufnehmen. Oft wird an Prozessen vorbeigearbeitet oder Schritte werden im Alltag ignoriert – das ist wichtig für die spätere Analyse.

Folgende Fragen werden hier beantwortet:

  • Welche Prozesse müssen digitalisiert werden?
  • Reicht die aktuelle IT-Infrastruktur aus?
  • Müssen IT-Kompetenzen ausgebaut werden?
  • Wie ist der Fahrplan für das Ziel: Digitales Unternehmen?

#4 Schrittweise Implementierung der Prozesse

Es gilt nicht immer das Rad neu zu erfinden. Für die Digitalisierungsstrategie ist es zunächst nötig zu prüfen, was mit bereits vorhandener IT-Mittel möglich ist. Das Gesamtbild darf aber in diesem Fall nicht aus dem Auge verloren gehen. Das Ziel sollte sein, die definierten Digitalprozesse schrittweise in Ihr Unternehmen zu etablieren. Auf eine Weise, die spätere Umsetzung von weiteren Prozessen nicht behindert.

#5 Stetiger Abgleich des KKV und der Digitalstrategie

Prüfen Sie regelmäßig ob Ihr KKV gefährdet ist, oder ob es Chancen für weitere Optimierungsmöglichkeiten gibt. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Digitalstrategie regelmäßig prüfen und evaluieren ob Änderungen durch neue Gefahren, Technologien, Wettbewerber etc. bestehen.

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