Die richtigen Partner für Softwareentwicklung finden. Bei diesem Blogbeitrag geht es nicht darum, Ihnen dabei zu helfen einen Auftragnehmer zu finden. Es geht vor allem nicht darum, ein Projekt zu definieren, programmieren zu lassen und dann getrennte Wege zu gehen. Vielmehr ist es für einige, bereits seit vielen Jahren etablierte, Softwareunternehmen darum, einen langfristigen Partner zu finden. Einen Partner, der dabei hilft, neue Technologien für das eigene Produkt zu nutzen.

Unternehmen wie unseres helfen dabei den Kunden die neuen Technologien für die eigenen Produkte zu nutzen. Damit ist es möglich, dass ein ERP-System plötzlich auch per mobiler App erreichbar ist. Wir sind spezialisiert auf solche Projekte und helfen unseren Kunden die Expertise auch im eigenen Unternehmen aufzubauen.

Tips für das Finden von langfristigen Partnerschaften in der Softwareentwicklung

Partnerschaften einzugehen, ohne den Partner im Vorfeld zu kennen ist ein schwieriges Unterfangen. Man verspricht eine Zusammenarbeit auf mehrere Monate oder gar Jahre und sollte hier auf die richtigen Partner setzen. Die Erweiterung der Technologiebreite kann schnell zu einem Schlüssel als Wettbewerbsvorteil werden. Während Ihre Wettbewerber noch versuchen, die Expertise im eigenen Unternehmen aufzubauen, können Sie durch die richtigen Partner an ihnen vorbeiziehen.

Programmierung ist nicht gleich Programmierung

Oft wird versucht, einen weiteren Entwickler einzustellen. Doch wen stellen Sie hierfür ein? Einen Junior Entwickler einstellen, um einen komplett neuen Bereich aufzubauen ist ein hohes Risiko für Ihr Vorhaben. Sie könnten aber auch Entwickler aus den eigenen Reihen darauf ansetzen, die neue Technologie zu erlernen. Das kann funktionieren, hängt aber sehr stark von der Autodidaktik Ihres Entwicklers zusammen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kunden den Aufwand für das Erlernen von App-Techonologien oft unterschätzen.

Wer sich intensiver mit der Entwicklung von Software beschäftigt, merkt sehr schnell, dass man Software auf verschiedensten Wegen falsch entwickeln kann. Am Ende kann die Anwendung zwar funktionieren, mit der falschen Architektur und fehlender Erfahrung können aber auf Dauer große Probleme entstehen. Das Thema Wartbarkeit und die Erweiterbarkeit sind dabei nur harmlose Aspekte.

IT-Sicherheit im Internet

Viel größere Probleme können entstehen, wenn die Grundlagen für die IT-Sicherheit im Web nicht verstanden sind. Es werden teilweise leichtfertig wichtige Sicherheitsmethoden deaktiviert, um die Anwendung zum Laufen zu bekommen. Doch sind Mechanismen wie CORS-Policies, Zertifikatsketten und Audit-Tests von Bibliotheken wichtig für die Sicherheit Ihrer Anwendung.

Statistik: Gab es in den letzten 12 Monaten in Ihrem Unternehmen Vorfälle im Hinblick auf die Datensicherheit in Ihren eigenen unternehmensinternen IT-Systemen? | Statista

In der Vergangenheit wurden einige Sicherheitslücken ausgenutzt, um Kryptotrojaner auf Servern zu installieren. Als Resultat werden die Daten Ihrer Anwendung verschlüsselt und gegebenenfalls noch weitere Systeme verschlüsselt. Sicherheit sollte in keinem Fall darunter leiden, dass Sie Ihre Anwendung für das Internet öffnen wollen.

Mit Mobile Backend zur sicheren Lösung

Wenn Ihre Anwendung nicht für das Web gebaut wurde, sollte sie auch nicht aus dem Web erreichbar sein. Wir empfehlen in solchen Fällen das Aufsetzen eines dedizierten Mobile Backends. Dieses Backend ist auf die Entwicklung von Apps spezialisiert und wird von uns in den verschiedensten Anwendungen genutzt. Interessant wird es, wenn Sie das Backend als Gateway zu Ihrer Anwendung einsetzen. Ihre Anwendung bleibt sicher und nur von bestimmten Systemen per virtuellem Tunnel erreichbar. Das hat den Vorteil, dass Sie Ihre Anwendung nicht speziell absichern müssen. Sie geben nur die Daten frei, die Sie zwingend für den Betrieb der Anwendung benötigt werden.

Das ECONSOR Mobile Backend zum Beispiel bietet bereits fertige Komponenten an, die für den Betrieb von Web- und App-Anwendungen nötig sind. Beispielsweise Login und Registrierung wird bei fast jeder Anwendung benötigt. Diese Funktionen werden nicht neu entwickelt, sondern vom Mobile Backend bereits standardmäßig ausgeliefert. Für unseren Kunden Huonker haben wir eine App für die Erfassung von Arbeitszeiten entwickelt. Dort arbeiten wir genau nach diesem Prozess.

Techonologiepartnerschaft für Jahrzehnte

Die Entwicklung von Apps für Smartphones mag für heute ausreichen. Auf Dauer werden aber viele weitere Technologien auf den Markt kommen, die Sie zum Umdenken zwingen werden. So steht das Thema Augmented-Reality aktuell in den Startlöchern. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis einer der großen Hersteller Datenbrillen für den Massenmarkt verkauft, die wiederum einen Paradigmenwechsel hervorrufen werden. Legen Sie deshalb Wert darauf, einen Partner zu finden, der ständig an neuen Technologien forscht. Das Thema Augmented-Reality mag für Sie jetzt zu früh sein, um einzusteigen. Gut ist es aber, wenn Ihr Technologiepartner bereits erste Erfahrungen sammelt und Ihnen Bescheid gibt, sobald die Zeit für Sie auch reif ist.

Softwareentwicklung für ERP-Systeme

Unternehmenssoftware ist oft als On-Premise Lösung bei Ihren Kunden installiert. Das birgt ganz neue Herausforderungen. Hier gilt es, alle verschiedenen Softwarestände bei Ihren Partnern up-to-date zu halten und gleichzeitig eine mobile App bereitzustellen, die von allen Nutzern heruntergeladen werden kann. Der Umgang mit Abweichungen in Schnittstellen auf verschiedenen Basisversionen ist ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Anwendung.

Wie Sie mit einer mobilen ERP-Lösung die Produktivität steigern können

In der jüngsten Geschichte der Menschheit gab es schon viele Unternehmen, die technologische Trends verpasst oder ignoriert haben und dadurch aus dem Markt ausschieden. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Unternehmen Nokia. Dieses sah kein Potenzial in Smartphones und wurde schließlich von anderen Unternehmen wie Apple und Samsung überholt. Deshalb ist es für Unternehmen wichtig sich mit aktuellen Trends zu befassen. Denn das Verschlafen eines Trends kann das Ende Ihrer Unternehmerschaft bedeuten. Ein derzeitiger Trend ist das ERP-System für unterwegs. Wir erklären Ihnen im Folgenden, warum es sich für Sie lohnt diesen Trend zu folgen.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Smartphone-Nutzer immer mehr gestiegen. Im täglichen Gebrauch werden E-Mails versendet, Termine geplant und online kommuniziert. Nicht nur der private Gebrauch ist gestiegen, sondern auch der geschäftliche Gebrauch. Beispielsweise können Vertriebsmitarbeiter im Außendienst auf wichtige Geschäftsdaten wie Preise und Verfügbarkeiten von Artikeln jederzeit und überall aufrufen. Dieser Geschäftsbereich macht ca. 30 Prozent der mobilen ERP-Nutzung aus.

Technische Umsetzung

Für die technische Umsetzung von mobilen ERP-Lösungen, gibt es drei Möglichkeiten:

Native App – Das Optimum für den Anwender

Die Entwicklung von nativen Apps mit ERP-Funktionen ist sehr aufwendig. Native Apps werden auf mobile Endgeräte installiert und müssen auf das jeweilige Betriebssystem angepasst werden. Die Sicherheit stellt hierbei eine Herausforderung dar, da stets neue Versionen des Betriebssystems veröffentlicht werden. Eine native App muss deshalb von vorne rein gut geplant sein und es sollte von Anfang an klar sein, welche Funktionen implementiert werden soll. Auf der anderen Seite kann das Design von der Benutzeroberfläche leichter angepasst werden. Der große Vorteil einer nativen App ist ihr Funktionsumfang. Es kann auf alle Funktionen des Gerätes zugegriffen werden.

Hybride App – Allrounder von mobilen Plattformen

Hybride Apps funktionieren auf allen mobilen Plattformen. Hier ist die Entwicklung im Gegensatz zu nativer Variante nicht so aufwendig, da hybride Apps in nur einem Entwicklungsprozess erstellt werden. Dadurch sind die Kosten für eine hybride App-Entwicklung geringer. Der Nachteil einer hybriden App ist die Leistungsfähigkeit. Bemerkbar ist dieser Aspekt aber nur bei aufwendigen Mobile Games. Hybride Apps sind ideal für die Bereiche: Mobile Business, Mobile Commerce und Mobile Marketing.

Web-Apps – Zugriff auf alle Geräte

Web-Apps basieren auf HTML5 und CSS. Sie erkennen über Media Queries, von welchem Gerät sie gerade aufgerufen werden. Hier ist der Entwicklungsaufwand am geringsten. Die ERP-Zugriffe sind optimal, wenn alle Geräteklassen unterstützt werden. Mobile Web-Apps laufen in einem Webbrowser und erfordern deshalb eine Interverbindung. Spezielle Funktionen des Gerätes können mit Plug-Ins im Webbrowser verwendet werden.

Einsatzgebiete von mobilen ERP-Apps

Auftragsabwicklung

In der üblichen Auftragsabwicklung gibt es einen hohen Papierverbrauch. Durch die Digitalisierung wird sich dieser Verbrauch verringern. Allgemein erleichtert eine mobile ERP-App die Auftragsabwicklung enorm, da hier weniger Fehler vorkommen. Die Auftragseingabe erfolgt online oder offline. Vertriebsmitarbeiter können vor Ort z.B. auf Ausstellungen oder Fachmessen Aufträge direkt erfassen. Auch die Kundenstammdaten liegen schon parat. Eine Bestellung kann digital erfasst und direkt an das ERP-System weitergeleitet werden. Außerdem kann der Bearbeitungsstatus jederzeit abgerufen werden.

Kundenservice

Auch im Servicemanagement bietet eine mobile ERP-Lösung Abhilfe. Die Wartung von Anlagen und Maschinen lassen sich mit einer mobilen ERP-App einfacher abwickeln, da diese an einem Helpdesk und an die Kundendatenbank verbunden ist. Der Servicemanager bekommt einen Überblick von allen Kundendaten und hat jederzeit Zugriff auf die Wartungshistorie. So kann er schneller auf dringende Probleme reagieren. Wenn er vor Ort ein Ersatzteil benötigt, kann er auf die Datenbank zugreifen und nachschauen, ob das Ersatzteil vorrätig bzw. lieferbar ist. Außerdem kann er im System sehen, welcher Mitarbeiter zuvor an diesem Auftrag gearbeitet hat und kann dadurch diesen Mitarbeiter kontaktieren, wenn es Unklarheiten geben sollte. Für den Kunden bedeuten diese Aspekte eine verbesserte Servicequalität und kürzere Wartezeiten.

Lagerverwaltung

Mit einer mobilen ERP-App lassen sich Prozesse in der Lagerverwaltung erheblich optimieren. Unabhängig von der Größe Ihres Unternehmens wirkt sich diese Investition positiv auf Ihr Unternehmen aus. Nicht nur der physische Warenfluss wird durch den Einsatz eines Barcodesystems verbessert, sondern sämtliche logistische Abläufe. Mitarbeiter scannen eingehende Waren und die Daten werden dann an das ERP-System gesendet. Sobald eine Ware entnommen wird, erfolgt automatisch eine Abbuchung des Bestands im ERP-System. Somit wird der Vertrieb über aktuelle Warenbestände informiert und kann exakt dem Kunden Aussagen über die Lieferbarkeit treffen. Kommissionslisten müssen nicht mehr in Papierform ausgedruckt werden, da diese an das Mobilgerät gesendet wird. Dadurch sparen Unternehmen viel Zeit und Geld, weil die Lagerbestände immer kleiner werden.

Welche Sicherheit bieten mobile ERP-Lösungen?

Auch das Thema Datensicherheit spielt bei einer mobilen ERP-Lösung eine wichtige Rolle. Hierbei sind verschiedene Aspekte relevant. Einerseits wird der Schutz gegen unberechtigten Zugriff auf sichere Passwörter großgeschrieben. Andererseits gilt es das Problem der sicheren Verschlüsslung bei der Datenübertragung zu lösen. Zusätzlich müssen Vorkehrungen vorgenommen werden bei Verlust eines Mobilgerätes. Sollten die Daten nur über eine gesicherte Internetverbindung aufrufbar sein, stellt dies kein großes Problem dar. Im Gegensatz dazu können Daten, die lokal gespeichert werden, problematisch sein. Dies kann bei mobilen ERP-Apps meisten der Fall sein, wenn diese über Schnittstellen mit älteren ERP-Systemen verbunden wurden. Wir empfehlen daher die Geräte im Rahmen einer Mobile-Device-Management-Lösung über PIN-Codes, die bei jedem Aufruf einer ERP-App einzugeben sind, zu sichern. Eine Löschfunktion von Daten per Fernzugriff auf das Mobilgerät ist in der Regel vorhanden.

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