Augmented Reality mit Apple ARKit und Facebook AR

Was bisher noch ein Nischenprodukt war, wird bald für die große Masse verfügbar sein. Wir sprechen in diesem Fall von Augmented Reality nicht von markenbasierter Technologie – diese gibt es schon seit vielen Jahren. Den Durchbruch wird Augmented Reality nur dann schaffen, wenn man komplett auf Marker verzichten kann und das Smartphone (oder Tablet) die Umgebung erkennt. Das wird bald für eine große Masse möglich sein.

Aktuell verfügbare Technologien

Momentan gibt es beim Punkto Augmented Reality zwei Möglichkeiten, wie man solche Anwendungen entwickeln kann. Die erste Methode ist die markerbasierte Technologie (Vuforia als Beispiel. Diese Technologie besteht schon seit längerer Zeit und wird hauptsächlich im Printbereich eingesetzt. Der Nutzer muss, um in den Genuss von AR zu kommen, einen gewissen Marker in das Kamerabild halten. Wird der Marker erkannt, so kann das Handy 3D-Objekte auf dem Marker platzieren. Die zweite Methode basiert auf weit komplexeren Technologien (Google Tango) und umfasst mehrere Kameras, die in speziellen Smartphones verbaut sein müssen. Diese Kameras machen es möglich, dass das Smartphone dreidimensional sehen kann und somit Kanten und Flächen in der realen Welt erkennen kann. Hier sind Sie nicht an Marker gebunden, sondern können mittels spezieller Hardware Augmented Reality erleben und virtuelle Objekte mit der realen Welt verschmelzen.

Was macht die neuen Augmented Reality Technologien so besonders?

Die künstliche Intelligenz macht hier den Unterschied. Facebook und Apple haben es geschafft, mittels verschiedener Berechnungen, ein einfaches 2D Bild mit Kontext- und 3D-Informationen zu versehen. Der Nutzer benötigt in dem Fall keine Marker und keine spezielle Hardware – die Magie liegt in der Software.
Das Ergebnis ist eine beeindruckende Anwendung von Augmented Reality mittels ganz normaler Smartphonekameras. Es bleibt aber nicht bei der bloßen Platzierung von 3D-Objekten. Es wird für Entwickler auch die Möglichkeit geben, reale Objekte zu erkennen. Die Facebook-API zum Beispiel verrät den Entwicklern, welche Objekte wo auf dem Tisch stehen.
Wir sind uns sicher, dass die kommenden Jahre die Art der Interaktion mit der virtuellen Welt durch Facebook und Apple wesentlich mitbestimmt wird.
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