Bevor Sie eine App entwickeln, sollten Sie für Ihre App eine Konzeption erstellen. Doch warum ist ein App-Konzept wichtig und was sollte es beinhalten? Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Aspekte eines App-Konzepts zusammengefasst.

Sie haben eine App-Idee und möchten diese umsetzen. Doch von der Idee bis zum fertigen Produkt sind viele Prozess-Schritte erforderlich. Ein wichtiger Schritt ist die Konzeption der App. Hier werden folgende Fragen beantwortet: Was soll die App können und wie soll die App aussehen? Die meisten Auftraggeber haben nur eine gewisse Vorstellung von der fertigen App. Ihnen fehlt oftmals ein konkretes Konzept.

Warum brauchen Sie ein App-Konzept?

Das App-Konzept dient für Sie als Hilfe, um Ihre App-Idee zu realisieren. Bei der Zusammenarbeit mit einem Entwicklerteam tauchen hin und wieder Unstimmigkeiten auf, die durch unklare Definitionen entstehen. Es besteht also die Gefahr, dass die Entwicklungszeit und die Entwicklungskosten zunehmen. Um dies zu verhindern, gibt es in App-Agenturen Experten, die für Sie die Zeit und Kosten Ihres Projekts exakt berechnen können. Außerdem wird bei der Konzeption die Zielgruppe Ihrer App festgelegt.

Wie wird ein App-Konzept erstellt?

Für eine erfolgreiche App-Entwicklung sollten Auftraggeber und Entwicklerteam sich regelmäßig austauschen, um Missverständnisse zu vermeiden. Eine gute Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Erstellung eines App-Konzepts geht nur mit einer reibungslosen Zusammenarbeit.

Schritt 1: App-Definition

Sobald Sie eine App-Idee haben, ist der erste Schritt bereits getan. Sie sollen nun als Erstes den Zweck bzw. Nutzen Ihrer App definieren. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Sie das Ziel Ihrer App festhalten sollten. Außerdem sollte Ihre Anwendung einen Mehrwert für den Nutzer bieten. Ohne diesen Mehrwert wird Ihre App nicht auf dem Markt bestehen können. Im weiteren Verlauf sollen Sie Ihre Zielgruppe bestimmen.

Schritt 2: Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse

Ihre App sollte für eine bestimmte Gruppe von Menschen entwickelt werden. In diesem Schritt sollen Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Um dies herauszufinden, können Sie z.B. Personas erstellen, um die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe zu bestimmen. Überprüfen Sie, welche Mitbewerber auf dem Markt eine ähnliche Anwendung anbieten. Eine Konkurrenzanalyse ist wichtig, um Ihr Produkt so anzupassen, dass es sich auf dem Markt von anderen Produkten unterscheidet.

Schritt 3: App-Funktionen

Sie haben nun das Ziel festgelegt und die Zielgruppe definiert. Es ist an der Zeit zu klären, welche Funktionen Ihre App umfassen sollte. Mit Ihrem Partner für die App-Entwicklung können Sie in diesem Schritt alle Funktionen festhalten. Dabei werden die Ergebnisse der Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse verwendet, um relevante und nicht relevante Funktionen zu ermitteln. Damit Sie eine Übersicht von allen Funktionalitäten bekommen, empfiehlt es sich eine User Story zu erstellen. Diese gibt die Handlungen des Nutzers wieder. Sollten im Nachhinein Funktionen hinzugefügt werden, müssen Entwickler diese Option schon beim App-Konzept mit einberechnen. Dies ist ein wichtiger Aspekt für die Langlebigkeit Ihrer App.

Schritt 4: Technische Anforderungen

Was auch noch in die Konzeption Ihrer App mit reingehört, sind technische Anforderungen. Hier wird festgelegt, auf welches Betriebssystem und auf welchen Endgeräten Ihre Applikation laufen soll. Wofür Sie sich letztendlich entscheiden, hängt davon ab, wer die App zukünftig nutzen wird und welche Art von Apps Ihre App darstellt. Wenn Sie eine breite Masse an Anwendern erreichen möchten, empfiehlt es sich für die Plattform Android zu entwickeln, da hier die meisten Nutzer weltweit verzeichnet werden. Im Gegensatz zu Android bietet die Plattform iOS aufgrund ihrer Exklusivität an Endgeräten (iPhones) einen geringen Aufwand in der Entwicklung und auch i.d.R. weniger Kosten. Auch die Wahl der Programmiersprache ist nicht willkürlich, denn für jedes Betriebssystem gibt es eine entsprechende Programmiersprache.

Schritt 5: App-Design und UX

Nun weist Ihr Entwicklerteam, welche Funktionen es implementieren soll. Doch wie die App genau aussehen soll, wissen die Entwickler noch nicht. Was fällt Ihnen bei einer App als Erstes auf? Richtig, es ist das Design! Wenn Sie sich in einen Nutzer hineinversetzen, würden Sie sicherlich auf die Aspekte Design und User Experience achten. Diese Aspekte sind ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer App. Denn wenn Ihre Zielgruppe die Optik und die Bedienung Ihrer App gefällt, werden Sie diese herunterladen und installieren.

Um sich ein erstes Bild von Ihrer App zu machen, können Sie Stift und Papier zur Hand nehmen oder Sie verwenden sogenannte Wireframes. Sie können Wireframes als digitale Skizzen Ihrer App-Screens sehen. Diese einfachen Grafiken reichen aus, um sich ein grobes Bild von Ihren App-Screens zu machen. Wireframes helfen Ihnen auch die Komplexität Ihrer Anwendung darzustellen und den Entwicklungsaufwand genauer abzuschätzen. In der App-Designwelt gibt es zwei wichtige Phasen. Wenn von Low Fidelity Wireframes gesprochen wird, bedeutet dies eine grobe Darstellung der Optik und Funktion Ihrer App. Diese Wireframes werden hauptsächlich in der Frühphase der Entwicklung verwendet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt der Entwicklung werden dann die sogenannten High Fidelity Prototypes verwendet. Diese Prototypen bieten eine klickbare und somit testbare Version Ihrer App. Dabei können Testpersonen die Anwendung beurteilen und dem Entwicklerteam Feedback geben. Dadurch können die Entwickler Ihre Applikation so anpassen, dass es bei weiteren Tests immer besser wird. Außerdem müssen Sie beachten, dass Ihre App auch auf verschiedenen Displaygrößen und Bildschirmauflösungen dargestellt werden.

Wie geht es nach dem App-Konzept weiter?

Gratuliere! Sie haben Ihr App-Konzept fertiggestellt. Dieses Konzept dient als Grundlage für die Entwicklungsarbeit. Sie haben praktisch mit der Konzeption Ihrer App wichtige Richtlinien für die Entwicklung erschaffen. Sollten Sie bei der Entwicklung nicht mehr wissen, wie es weitergeht, können Sie jederzeit in Ihre Konzeptunterlagen nachschauen. Es erinnert Sie an das, was Sie ursprünglich geplant hatten. Nach der Entwicklung können Sie dann beurteilen, ob Ihr Konzept gut oder schlecht war. Denn das fertige Produkt spiegelt zugleich Ihr Konzept wider. Deshalb sollten Sie die Konzeption Ihrer App nicht unterschätzen und vernachlässigen. Denn der Erfolg Ihrer App hängt entscheidend davon ab.

So entwickeln wir Ihre App

Wir von der econsor mobile haben bereits gute Erfahrung mit dem Vorgehensmodell Scrum gemacht. Dabei werden die Entwicklungsphasen iterativ durchlaufen. Jede Phase dauert meistens zwei Wochen und wird als Sprint bezeichnet. Nach jedem Sprint wird eine neue Version Ihrer App fertiggestellt. Es folgen dann Tests von Nutzern, die wiederum Feedback geben. Anhand dieser Feedbacks können die Entwickler dann Ihre App verbessern. Diese Sprints werden so oft wiederholt bis Ihre App alle Bedürfnisse der Nutzer erfüllen. So kommen Sie Schritt für Schritt zu Ihrer fertigen App.

 

 

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